Weingut Hardegg

Weingut Hardegg

"Eine zukunftsfähige Landwirtschaft braucht Feld- und Singvögel, Insekten, Niederwild und vor allem lebendige Böden. Nur so entstehen nachhaltige Produkte von bester Qualität." (Maximilian Hardegg)

Das Weingut Hardegg im nördlichsten Wein- viertel an der Pulkau kann auf eine lange Historie zurückbli- cken. Über zehn Generationen hat sich der Familienbetrieb zu dem entwickelt, wofür er heute bekannt ist: ein vielfältiger Landwirtschaftsbetrieb auf der Höhe der Zeit und mit besonde- rem Fokus auf die Erhaltung der Artenvielfalt. Für Maximilian Hardegg, den heutigen Eigentümer, steht die Schaffung eines hochwertigen Ökosystems im Mittelpunkt: vor allem für Feld- und Singvögel, aber auch für Insekten und Niederwild – ganz nach dem Credo: „gelebte Artenvielfalt“. Das jagdliche Naturverständnis ist dabei ein Schlüssel zum Erfolg.

Die teils schwierigen klima- tischen Bedingungen wie Trockenheit und Hitze sind jedes Jahr eine neue Herausforderung. Sie zeigen Maximilian klar, wie wichtig ganzheitliches Denken auch in der Landwirtschaft ist.

Historischer Mittelpunkt des Gutes ist das familieneigene Barockschloss in Seefeld-Kadolz. Heute, nach mehr als 500 Jahren Familienge- schichte im Wein- und Waldviertel, lebt Maximilian Hardegg mit seiner Familie auf Schloss Seefeld und versucht die Geschichte der Grafen Hardegg in zeitgemäßen Lebens- und Wirtschaftsformen fortleben zu lassen.

Das Weingut und seine wichtigsten Rieden liegen in unmittelbarer Umgebung von Schloss Seefeld, dem Wohnsitz der Familie Hardegg. Wie Bilddokumente aus dem 16. Jahrhundert zeigen, betrieb man auf den zugehörigen Gütern bereits im späten Mittelalter Weinbau. Mittelpunkt des Weinguts ist der barocke Hofkeller mit seinen unendlichen labyrinthartigen Gängen. Er stammt aus dem Jahr 1640 und eignet sich auch heute noch vorzüglich zum Ausbau und zur Lagerung. Eine Besonderheit des Kellers liegt in seiner großen Sektabteilung, wie geschaffen für die hauseigene Sektmanufaktur.

Alle Weingärten des Weinguts werden seit 2006 kontrolliert organisch-biologisch bewirtschaftet. So werden die Bodenqualitäten und die Kraft der Reben gestärkt. Artenvielfalt und Biodiversität werden belebt. Zahlreiche Feldvögel, Insekten und andere Nützlinge fühlen sich in den Rebfluren zuhause. Auch jede Menge Wildbienen finden in den Böden und Hängen ideale Lebensbedingungen. In den Weinbergen wachsen Wildkräuter und Leguminosen. Zusätzliche Begrünungseinsaat dient der Erosionskontrolle und dem Humusaufbau, um zu einer vermehrten Wasserspeicherung und einer Verbesserung der Bodenstruktur zu führen.

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