Cognac

Cognac

Cognac ist die Bezeichnung für einen aus Frankreich stammenden Weinbrand, der Region Charente. Das Wort stammt von der gleichnamigen Stadt um die sich die Anbauflächen der Trauben erstrecken. Die Ursprünge des Cognacs gehen bis in das 15. Jahrhundert zurück, als man den Bürgern der Charente erlaubte neben Wein auch Weinbrand produzieren zu dürfen. Die wahre Geburtsstunde schlug aber erst gut 200 Jahre später, als Chevalier de la Croix Marron das doppelte Brennverfahren erfand. Dadurch wurde der "Wein" länger haltbar gemacht, was ihn innerhalb kürzester Zeit in ganz Europa bekannt machte. Demnach wurden schon im 17. Jahrhundert die ersten Brandweine aus der Charente in aller Herren Länder exportiert. Heute herrschen natürlich strenge Auflagen für die Produktion, daher dürfen sich nur Weinbrände aus dem Gebiet der streng limitierten Charente als Cognac bezeichnen. Die Grundlage für den Weinbrand bildet ein Wein, welcher ausschließlich aus den 9, für Cognac zugelassenen Rebsorten hergestellt werden darf. Meist werden hierfür aber nur die drei bekanntesten Rebsorten der Region verwendet, nämlich Trebbiano, Folle Blanche und Colombard. Nachdem aus diesen ein Wein gekeltert wurde, wird er in einem langsamen Verfahren zwei mal destiliert. Das Resultat ist ein kräftiges Destillat mit rund 70% Alkohol. Danach kommt der Cognac zum reifen in ein Holzfass, wo er pro Jahr ca. 1,5% Alkohol verliert. Das fertige Endprodukt verfügt dann über rund 40% Alkoholgehalt. Zu den bekannten Hersteller gehören Remy Martin, Hennessey, Martell oder etwa Frapin. Da der Cognac als König aller Brände gilt, sollten Sie ihn ganz alleine trinken und ihm die Chance geben, seinen vollen Geschmack entfalten zu können.

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