Weingut Alphart

Weingut Alphart

"Die Motivation ist es, aus dem jeweiligen Jahrgang das Bestmögliche herauszuholen. Das Weingut Alphart orientiert sich an allem, das weltweit zum Optimum im jeweiligen Gebiet zählt – ohne es kopieren zu wollen. Florian Alphart versucht bei jedem Wein das Potenzial von Boden, Klima und Sorte bestens zu nutzen."

Schon vor mehr als 2000 Jahren wurden in der klimatisch begünstigten Region südlich von Wien Weinreben kultiviert. Römische Legionäre, die in Carnuntum und Vindobona stationiert waren, brachten Weinstöcke aus ihrer Heimat und Kenntnisse über die Weinerzeugung nach Pannonien. Der Name Thermenregion verweist auf die schwefelhaltigen heißen Quellen von Aquae (Baden). Im Mittelalter erlebte hier der Weinbau unter Federführung der Zisterziensermönche eine regelrechte Hochblüte. Die Anlage der Rebberge, aber auch der Charakter der Dörfer lassen deutlich den Einfluss aus dem burgundischen Mutterkloster Citeaux erkennen (© Österreich Wein). Mit der Gründung des Stiftes Heiligenkreuz im 12.Jh durch Zisterziensermönche hielt eine moderne Weinkultur Einzug. Diese brachten ein fundiertes Wissen um den Weinbau mit und legten somit den Grundstein für die Entwicklung und Etablierung der Weinregion im Süden von Wien. Neben den Burgundersorten sind es vor allem die regionalen Spezialitäten Rotgipfler und Zierfandler, die der Region eine einzigartige Prägung verleihen.

1762 war ein gutes Jahr. In Rom wurde die Fontana di Trevi fertiggestellt. Leopold Mozart arrangierte für Wolfgang Amadeus Mozart die erste Konzertreise durch Europa. Auch war es für Traiskirchen ein gutes Jahr. Seit damals bauen die Alpharts an ihrem heutigen Standort Wein an. 1907 kam der Heurigen dazu und das ist auch schon der Grundstein für jetzt, hier und nun. 1920 wurde die Lage Rodauner erstanden, der Boden, wo der Rotgipfler der Alpharts wächst. Und das bis heute. 100 Jahre Rotgipfler. Prost auf Sie und auf uns. Aber die Alpharts wussten, dass ihr Wein in die Welt muss. Bereits 1929 füllte man den Wein in Flaschen und exportierte über die Grenzen. Wie vieles im Krieg wurde auch der Hof der Winzer zerstört, aber der Wiederaufbau wurde nie in Frage gestellt. Wenn die Wege schwieriger werden, wird die Arbeit härter. Dem Wein schadet das nicht. Die Alpharts sind bis heute geblieben.

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